Referenzen Teil 1

 

 

Mai 2017

April 2017

 

 

 

August 2016

 

Liebe Christel,

 

als aller erstes müssen wir dir sagen: WIR VERMISSEN DICH! Die 2 sowie die 4-Beiner.

 

Unser 1-wöchiger Ferienkurs bei dir hat uns in so vielen Dingen geholfen unsere Hundis zu verstehen und zu führen, wie wir es uns nicht erträumt hätten.

Bei dir sah alles immer so einfach aus, aber so einfach war es nicht. Du hast uns wunderbar an die Hand genommen! Wir haben schon so viele Hundeschulen besucht, aber nie haben wir wirklich die richtige Hilfe erhalten.

Das Thema Bindung zu unseren Hunden wurde angesprochen, jedoch nie so präzise in der Praxis gezeigt, wie bei dir.

Endlich sind wir ein Mensch-Hund-Team geworden und man sieht den Hunden an, wie gut es ihnen gefällt und wie wohl sie sich fühlen, von uns sicher geführt zu werden.

Mit großer Freude üben wir alles, was wir bei dir gelernt haben. Und nicht nur wir, sondern auch Holly und Paul haben immer Spaß dabei.

 

Gerade Holly hat inzwischen eine wahnsinnige Bindung zu uns aufgebaut und sucht immer öfter Blickkontakt zu uns.

 

Nach dieser 1 Woche mit dir erleben wir unsere Hunde in Alltagssituationen (z.B. vorbeifahrende Autos, Radfahrer, Fußgänger an unserem Garten) viel entspannter und zugänglicher.

 

Besonders bemerken möchten wir auch, dass du uns in den Trainingsstunden das Verständnis für die rassebedingten Verhaltensweisen unserer Lieblinge (insbesondere unsere Holly/Hirtenhund) übermittelt hast. Hier hat man gesehen, wie sehr du dich auch außerhalb unserer Trainingsstunden mit unseren 4-Beinern beschäftigt hast.

Z.B.  warum Holly den Blickkontakt meidet, in unseren Augen auf  Stur stellt u.v.m. hast du uns nachvollziehbar und verständlich erläutert. Du hast es geschafft, ohne Druck auf eine sehr liebevolle Art, Holly dahin zu bringen, mit uns eine enge und vertraute Beziehung einzugehen. 

 

Dein Engagement, deine Geduld mit uns, dein Zuspruch, dein Power ohne Ende (auch an den Trainingsabenden) hat uns einfach mitgerissen.

 

Die Teilnahme in der Gruppenstunde am Ende unseres Urlaubs war dann noch der krönende Abschluss einer wunderbaren Woche mit dir.

 

Die 400 km vom Münsterland zu dir haben sich wahrlich gelohnt.

 

Danke dafür und ganz liebe Grüße

aus dem Westmünsterland

von Andrea und Thomas

sowie Holly und Paul

 

 

 

August 2016

 

Liebe Christel,

vor knapp sechs Monaten las ich deine schönen Briefe und dachte mir gleich, dass dies auch etwas für uns wäre. Ich war zu diesem Zeitpunkt ziemlich deprimiert, denn Wincent, mein gerade dreijähriger Rüde hatte, als ihn mein Mann an langer Leine hatte, sich einen „Fehlgriff“ geleistet. Das war auch insofern schlimm, da er ausgebildeter Assistenzhund ist und ich auf ihn angewiesen bin. Das Problem „andere Leute anzubellen und in die Leine zu springen, wenn Menschen überraschend von der Seite oder von hinten kommen“ war bereits recht früh vorhanden. Ich dachte mir bisher, dass dies mit einer ausgeprägten Schreckhaftigkeit zusammen hing. Auch alles Üben in der Stadt oder in Geschäften, in denen solche Situationen häufig vorkommen, half nur bedingt. Und nach seinem Fehlgriff wurde dieses Verhalten noch ausgeprägter. Es machte mich gleichermaßen wütend und verzweifelt. Ich dachte mir schon, dass ich etwas falsch mache, wusste aber nicht was.

Ich musste immer wieder an die Worte der Verhaltensbiologin denken, die mit Wincent die Verhaltens- und Eignungstests als Welpe gemachte hatte. Sie meinte, dass dies ein sehr wesensfester und total friedlicher Hund sei, aber immer eine klare Ansage und konsequente Führung bräuchte. Ich dachte mir damals: Das ist kein Problem für mich, das habe ich auch in der Erziehung meiner Kinder gemacht - und das „Ergebnis“ wurde recht gut. Aber trotzdem musste bei meiner Hundeerziehung etwas grundlegend schief gelaufen sein. Als ich dann auf deine Webseite stieß und die Briefe las, fand ich mich in vielen Situationen wieder. Und machte deshalb gleich einen Hausbesuch mit dir aus. Jetzt darf Wincent erst einmal aus seiner Sicht berichten:

„Also irgendwie wirkten meine beiden Zweibeiner in letzter Zeit ziemlich gestresst. Obwohl ich mir alle Mühe gab, gut auf Frauchen aufzupassen: Wenn uns andere Zweibeiner auf unserem Spaziergang entgegenkamen und sie mir suspekt vorkamen, gab ich mir alle Mühe, sie zu vertreiben. Ich sprang in die Leine und bellte sie ordentlich an. Sicher ist sicher. Nur war Frauchen damit nicht so richtig einverstanden. Ich wollte sie doch nur beschützen und ihr helfen, genauso wie ich es mache, wenn sie einen niedrigen Blutzucker hat. Da muss ich auch aufpassen. Und wenn uns andere Leute entgegenkommen, hat sie Stress, das riech ich ganz genau! Also besonders gut aufpassen und vorsichtshalber gleich bellen.

Dann hat sie eine neue Hundetrainerin zu uns nach Hause eingeladen, um mich „vorzuführen“. Ich wusste erst noch nicht so richtig, was ich von dieser Trainerin halten sollte. Schien streng zu sein .... und austricksen konnte man sie auch nicht so leicht. Das merkte ich gleich. Zu Hause hatte die Christel nicht so sehr viel an meinem Benehmen auszusetzen und Frauchen war richtig erleichtert. - Dann kam die erste Trainingsstunde an einem Waldhotel. Ich dachte, ich zeig der Christel gleich zu Beginn, was ich für ein toller Kerl bin, und sprang ordentlich in die Leine als ein paar Walker an uns vorbei gingen. Das fand die Christel aber überhaupt nicht gut. „Plaaatz!!!“ Das ging so blitzschnell, dass ich gar nicht wusste, wie mir geschah. Offensichtlich hatte ihr das nicht so gut gefallen, was ich gemacht hatte. Dann ging`s weiter: rechte Wende, linke Wende.... So was Blödes, das gefiel mir überhaupt nicht und ich bockte erst mal ordentlich. Was fiel der überhaupt ein! Wenn die mir so kommt, dann geh ich nicht mir der und wenn ich nicht will, dann bleib ich einfach stehn. Damit ihr das auch klar wurde, stellte ich meine Rute extra hoch - auch im Liegen!

Doch leider half das alles nichts, die Christel nahm mich einfach mit. Zur Belohnung gab`s dann auch ein Leckerli. Naja, vielleicht ist sie doch nicht so schlecht?

Zu allem Übel fing jetzt auch Frauchen mit all diesen Dingen an: linke Wende, rechte Wende ....  Die Spaziergänge machten überhaupt keinen Spaß mehr, immer dann, wenn ich etwas Interessantes in der Nase hatte und dorthin wollte, gab`s ne linke Wende; und wenn ich Spaziergänger oder andere Hunde verbellen wollte, kam ein scharfes „Nein“ und „Schau“. Das „Nein“ war blöde, doch das „Schau“ zu üben, machte mir richtig Spaß, v.a. weil es dann auch immer etwas Leckeres zum Fressen gab.

Als nächstes waren Park und Stadt an der Reihe. Da hat die Christel leider immer solche Stellen ausgesucht, die mir erst einmal richtig Angst machten: einen engen Gang mit  Glaswand, eine offene Treppe mit geriffeltem Alubelag,  usw.... Das war alles ganz schön anstrengend für mich und nach dem Training war ich erst einmal kaputt. Aber ich merkte bald, dass mir nichts passierte, wenn die Christel dabei war. Und mittlerweile freue ich mich auch richtig, wenn ich sie sehe.

So allmählich machten wir Fortschritte und ich begriff so langsam, dass ich nur in bestimmten Situationen auf mein Frauchen aufpassen musste.“

 

Vor den Sommerferien waren wir das erste Mal in der „Gruppe“. Wincent hat sich da vorbildlich verhalten. Während des Trainings mit Christel wurde mir immer klarer, was ich schon lange geahnt hatte, nämlich, dass ich die Ursache für Wincents Verhalten bin. Ich hatte keine klare Führungsrolle übernommen. Wie man zur Führungspersönlichkeit aus Hundesicht wird, machte mir Christel in vielen Kleinigkeiten deutlich - ganz ohne Gewalt, versteht sich.

Ich bin auch jetzt manches Mal überrascht, wie sich Wincent auf unseren Waldspaziergängen durch die wilden schwedischen Wälder an mir orientiert, bzw. sein Verhalten ganz schnell korrigiert. Es ist auch für einen Hund, der in deutschen Wäldern keine Anstalten macht zu jagen, eine Herausforderung, wenn eine ganz frische Wildspur den Weg kreuzt.

 Letzte Woche hatten wir zum dritten Mal bei Ikea eingekauft - dreieinhalb Stunden. Wincent war superbrav: Sitz, sofort wenn ich stehenblieb, Platz und bleib ohne Probleme. Mehrmals sind wir wegen seiner guten Erziehung bewundert worden. Durch schwierige Situationen sind wir wunderbar mit „Schau“ gekommen. Ich glaube, wir waren nach diesem Einkaufsmarathon anschließend alle Drei gleichermaßen kaputt.

 

Vielen Dank, liebe Christel für die ganze Zeit und Mühe, die du bei uns verwendet hast! Wir werden dich in Zukunft bestimmt noch die eine oder andere Stunde brauchen, bis wir beide in unserer Rolle ganz sicher sind.

 

Dorothee und Wincent

29. Juli 2016

Liebe Christel,
heute muss ich Dir mal ein Feedback geben, denn sonst redet nur mein Frauchen. Ich heiße Carlo und bin ein Bolonka Zwetna und fast 3 Jahre alt. Ich war immer überzeugt, dass ich ein ganz lieber Hund bin. Ich habe immer auf Frauchen aufgepasst, aber sie sagt, ich sei ein Kontrolletti. Versteh‘ einer die Menschen! Leider war Frauchen auch sauer, wenn ich im Auto ohne Luftholen gebellt habe. Dabei wollte ich sie nur maßregeln, damit sie versteht, dass ich Autofahren doof finde und wir stattdessen so schön spielen oder Spazierengehen könnten.
Wir hatten schon verschiedene Trainer, aber die sind leider nicht am Beginn angefangen, sondern haben sich nur auf das Bellen konzentriert.
Bei Dir, Christel, hat mein Frauchen erstmal verstanden, dass es um Vertrauen und eine gute Bindung geht.
Einige Wochen hat mich mein Frauchen in der Wohnung an der Leine um den Bauch mitgeschleppt. Sie hat immer gesagt „die Nabelschnur“ Das fand ich schon sehr nervig. Immer wenn ich mich gerade hingelegt hab, ist sie wieder aufgestanden. Da kann man doch verzweifeln!
Zur Zeit machen wir was ganz Komisches: Handfütterung. Das Futter muss nämlich erarbeitet werden. Erst nach Sitz-Platz-Sitz (und Frauchen läuft einfach so rum) Anfangs angebunden, aber jetzt immer ohne Leine. Dann ein Stück bei Fuß gehen usw. Erst, wenn ich das gut gemacht habe, gibt es portionsweise Fressi. Und das auf der Promenade, peinlich, peinlich. Warum gibt sie mir nicht alles auf einmal zu Hause, so wie früher? Ach früher…
Jetzt hat sie noch was Neues im Programm: die Hundepfeife (Büffelhorn). Die macht aber wirklich Spaß. Mein Frauchen legt mich irgendwo ab und geht ein ganzes Stück weiter. Dann pfeift sie und ich renne so schnell ich kann. Dann gibt es ein großes Tam Tam, Freude über Freude, und ein ganz tolles Leckerli. Das gefällt mir super und mein Frauchen ist auch happy. Natürlich musste ich das zu Hause erstmal üben, üben, üben. Jetzt hat sie mich schon zweimal aus der Entfernung von anderen Hunden weggepfiffen. Und soll ich euch was sagen, mein Frauchen war viel interessanter als die Hunde.
So ist mein Leben jetzt, und Christel hat meinem Frauchen und mir sehr viel beigebracht. Wir haben ihr eine Menge zu verdanken. Liebe Christel, vielen, vielen Dank. Wir würden uns jederzeit wieder an Dich wenden.
Liebe Grüße aus Neustadt an der Ostsee

Carlo und Helga

 

 

 

Juli 2016

Liebe Christel,
wir wollen uns bei dir auf diesem Wege für dein Engagement, deine großartige Hilfe und deine ehrlichen Worte bedanken.
Unser kleiner Balu (Mischling) hat uns von Anfang an fasziniert und macht uns viel Freude. Stets hat er auf uns aufgepasst, ist an uns hochgesprungen, hat uns begrenzt, hat uns vor Freude angebellt, wirkte häufig völlig aufgebracht, hat nur bedingt auf uns gehört und er hat mehr oder weniger gemacht, was er wollte. Kurz gesagt, Balu hatte uns voll im Griff. Wir haben irgendwann dann doch gemerkt, dass es so nicht weitergehen kann und wir dringend Hilfe benötigen, um zu erlernen, dass wir die Rudelführer sind und nicht umgekehrt. Dann haben wir Christel im Internet gefunden und ihre Maxime in der Hundeausbildung hat uns begeistert.
Christel hat keine fünf Minuten gebraucht, um zu erkennen, dass Balu ein totaler Angsthund ist und er uns definitiv nicht als Rudelführer betrachtet. Aber sie hat uns Mut gemacht, sie hat uns gelehrt, unseren Hund zu lesen, sie hat uns gezeigt, wie man auf vielfältige Art und Weise eine Bindung zum Wegbegleiter aufbaut. Wir haben es mit Christels Hilfe z.B. geschafft, mit unserem Hund ohne Leine spazieren zu gehen. Wir haben unseren Balu völlig neu kennengelernt und sind so stolz auf ihn. Es ist eine wahre Freude für uns, zu erkennen, welches Potenzial tatsächlich in unserem kleinen Hund steckt und welche Freude er hat, wenn man sich auf vielfältige Art und Weise mit ihm beschäftigt. Wir haben trotz allem noch einen kleinen Weg vor uns, aber wir sind voller Zuversicht, denn das Training mit Christel zeigt so viel Erfolg, so dass wir Spaß und Freude an jeder Trainingsstunde haben, auch wenn wir stets gefordert werden.
Christel, wir danken dir für deine großartige Unterstützung.

Janine&Britta&Balu

 

 

 

Captain, Januar 2014
Pebbles Januar 2014
Otto im Juni 2009
Monty im April 2009
Sammy 11 Jahre, hat seit drei Monaten ein neues Zuhause
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